Modul: Lagerverwaltung
Zur Beschreibung der (System)Einstellungen für das Lager
Zur Beschreibung der Konfiguration des Lagers
Zur Beschreibung der Berichte des Lagers
Modul: Lagerverwaltung
Im Menüpunkt Lager Übersicht werden die (noch zu verarbeitenden) Lagerprozesse angezeigt:
Anlieferungen: Auflistung aller offenen aufgegebenen Bestellungen an Lieferanten (Wareneingänge) und Möglichkeit zur direkten Erstellung neuer Bestellungen/Einkäufe
Interne Transfers: (Modul: erweiterte Lagerverwaltung/Mehrlagerverwaltung) Ein interner Transfer bezeichnet die Bewegung von Produkten zwischen verschiedenen Lagerorten innerhalb desselben Unternehmens. Interne Transfers können neu erstellt, sowie offene Transfers abgewickelt werden.
Lieferaufträge: Auflistung aller Auslieferungen an Kunden/Partner (Warenausgänge), Neuanlage von Auslieferungen sowie Anzeige und Bearbeitung von offenen Auslieferungen.
Retouren: Gemeldete Retouren, die noch nicht bestätigt wurden, sowie Neuanlage von Retouren
PoS Orders: Lagerausgänge und Lagereingänge, die über die Kasse erstellt wurden
Dropship: Via Dropshop können Unternehmen Bestellungen direkt von Lieferanten an Kunden versenden (ohne die Produkte selbst zu lagern). Kundenbestellungen werden automatisch an den Lieferanten weitergeleitet, wodurch Lagerhaltungskosten gesenkt und das Produktangebot erweitert werden kann.
Lager -> Vorgänge -> Auffüllung
Beim Lagervorgang Auffüllung werden Lagerbestände automatisch oder manuell aufgefüllt, um sicherzustellen, dass genügend Produkte verfügbar sind, um die Nachfrage zu decken.
In der Ansicht kann der Lagerbestand eines Produkts überprüft und aufgefüllt werden (Button Einmalig Bestellen, Button Bestellungen automatisieren)
Sollen Produkte automatisch nachbestellt werden, wird die Bestellung erst durchgeführt, wenn der Lagerbestand den Minimalbestand erreicht hat. Die zu bestellende Menge wird aus der Differenz der Menge der Spalte Prognose und dem Maximalbestand errechnet. Siehe Beispiele Nachbestellregeln
Zu jedem Produkt kann auch der Prognosebericht und die Auffüllungsinformation
aufgerufen werden.
Im linken Bereich der Auffüllungsansicht kann der Lagerort ausgewählt werden, für den die aufzufüllenden Produkte angezeigt werden.
Im linken Bereich der Auffüllungsansicht kann der Auslöser ausgewählt werden, für den die aufzufüllenden Produkte angezeigt werden.
Auto - es werden die Produkte angezeigt, für die eine automatisierte Nachbestellregel gesetzt ist (Produkte mit dem Auslöser Auto, diese werden auch im Menü "Nachbestellregeln" mit dem Filter "Auto" angezeigt)
Manuell - es werden die Produkte angezeigt, die den Auslöser Auto haben
siehe Nachbestellregeln - Prognose
siehe Nachbestellregeln - Min. Menge
siehe Nachbestellregeln - Max. Menge
siehe Nachbestellregeln - Mehrfache Menge
siehe Nachbestellregeln - Zu bestellen
Wenn ein Produkt für eine bestimmte Zeit nicht nachbestellt werden und nicht mehr in der Ansicht "Auffüllung" mit dem Filter erscheinen soll, kann die
-Funktion aktiviert werden.
Ist als Filter in der Suchleiste gesetzt, wird das Produkt im Schlummermodus nicht mehr in der Liste angezeigt.
Lieferaufträge, Lieferscheine
Lager -> Vorgänge -> Transfers
Lagertransfers sind Bewegungen von Produkten von einem Lagerort zu einem anderen. Diese Transfers können verschiedene Zwecke erfüllen, wie z.B. das Nachfüllen eines Lagerbestands, die Auslieferung von Waren an einen Kunden, das Rückführen von überschüssigen Beständen oder das Verteilen von Waren zwischen Lagerhäusern.
Arten von Transfers:
Interne Transfers: Bewegung von Produkten innerhalb derselben Lagerstruktur, z.B. von einem Lagerort zu einem anderen Lagerort im gleichen Gesamtlager
Ausgangstransfers (Lieferaufträge): Warenausgang, Bewegung von Produkten aus dem Lager zu einem Kunden oder eine Rückgabe von einem Kunden ins Lager, Bewegung von Produkten zwischen unterschiedlichen Lagerhäusern oder Standorten, z.B. von einem Zentrallager zu einem regionalen Lager.
Eingangstransfers (Anlieferungen): Wareneingang, Bewegung von Produkten in das Lager, z.B. nach einer Lieferung vom Lieferanten.
Beim Erstellen eines Transfers werden, abhängig von der Vorgangsart Quell- und Ziellagerort gewählt, sowie die Lieferprodukte im Reiter Vorgänge eingetragen. Der Transfer kann manuell über den Button "als To-Do markieren" und anschließend über den Button "Validieren" (nach Eintragen der erledigten Mengen) durchgeführt werden.
Der Stammdaten-Kontakt, von dem die Lieferung erhalten oder an den die Lieferung gesendet wird
Der Kontakt kann intern (Mitarbeiter) oder extern (Lieferant, Kunde) sein, je nach Art des Transfers
Der Vorgang, der bei der Lieferung vorgenommen wird, z.B. Anlieferung, Retoure, interner Transfer, Lieferauftrag
Das Lager, aus dem die Produkte geliefert werden bzw. von dem die Produkte entnommen werden.
Wird angezeigt, wenn die Vorgangsart "interne Transfers" ausgewählt wird.
Das Lager, in das die Produkte geliefert werden
Das Datum, an dem der Transfer durchgeführt werden soll
bei der Vorgangsart Anlieferungen und Retouren kann für Kommissionsware ein Eigentümer zugewiesen werden.
Die zu transferierenden Produkte und Produktmengen werden im Reiter Vorgänge eingetragen. Zu jedem Produkt wird der Bedarf, die reservierten und die erledigten Mengen angezeigt, sowie die zugehörige Maßeinheit.
Im Reiter detaillierte Vorgänge werden die Bewegungen der einzelnen Produkte innerhalb des Transfers aufgelistet. Die Ansicht ist detaillierter als der Reiter Vorgänge und schlüsselt die Bewegungen des Produkts und den genauen Status des Transfers auf. Los- und Seriennummern des Produkts können für die Nachverfolgbarkeit des Produkts eingetragen werden. Der Lagerort, das Quell- und Zielpaket sowie der Eigentümer werden angezeigt.
Im Reiter Zusätzliche Infos werden zusätzliche Informationen wie das Transportunternehmen (Versandmethode) und die Sendungsverfolgungsnummer eingetragen. Zusätzlich wird das berechnete Gewicht der Sendung angezeigt.
Wenn ein Link zur Sendungsverfolgung in den Lieferschein eingetragen wird, kann dieser in der Versandbestätigungs-Email aufgerufen werden.
Dafür ist eine Anpassung der E-Mailvorlage "Versand: Per E-Mail Senden" notwendig.
Das Gewicht des Transfers und das Gewicht für den Versand werden automatisch anhand des Gewichts der Produkte und der Verpackungen bzw. Pakete berechnet.
Dieser Button wird angezeigt, wenn nicht alle zu liefernden Mengen auf Lager sind und daher nicht für den Liefervorgang reserviert bzw. erledigt werden können. im Reiter Vorgänge sind der Bedarf und die reservierten Mengen ersichtlich.
Nach Auswahl des Buttons "Verfügbarkeit prüfen" wird geprüft, ob die Mengen für den Liefervorgang zum jetzigen Zeitpunkt wieder lagernd sind (da z.B. die Ware nachbestellt wurde und eingetroffen ist)
Kann der Bedarf nun gedeckt werden, werden die benötigten Mengen reserviert und der Button "Verfügbarkeit prüfen" wird nicht mehr angezeigt.
Über den Button wird der Transfervorgang bestätigt und durchgeführt. Der Button kann ausgewählt werden, sobald die Produktmengen für den Vorgang reserviert wurden.
Wurden noch keine Mengen erledigt, werden diese nun in der Spalte Erledigt eingetragen.
Der Transfervorgang wechselt in den Status "Erledigt".
Ãœber den Button werden die reservierten Mengen als erledigte Mengen eingetragen.
Sind bereits erledigte Mengen eingetragen, wird stattdessen der Button
angezeigt. Wird dieser ausgewählt, werden die erledigten Mengen wieder auf 0 gesetzt.
Ãœber den Button wird der Kommisionier- bzw. Lagervorgang als PDF gedruckt.
Nach Auswahl des Buttons öffnet sich ein Popup in dem das Etikettenformat ausgewählt und nach der Bestätigung die Produktetiketten ausgedruckt werden.
Über den Button wird die Reservierung der Produktmengen aufgehoben. Dadurch sind diese Produktmengen wieder für andere Vorgänge verfügbar.
Im Reiter "Detaillierte Vorgänge" werden nicht reservierte Produkte nur angezeigt, wenn in der Spalte "Erledigt" eine Menge eingetragen ist.
Ansonsten werden die Produkte im Reiter "Vorgänge" mit dem Status der Verfügbarkeit angezeigt.
Ist ein Vorgang gesperrt, können gewisse Felder und Spalten, abhängig vom Status des Vorgangs nicht mehr bearbeitet werden (z.B. Spalte Bedarf oder Reserviert). Über den Button kann diese Sperre aufgehoben bzw. über den Button
aktiviert werden.
Über den Button kann direkt ein Ausschuss gemeldet werden (z.B. wenn beim Lagervorgang ein Produkt beschädigt wurde oder ein Mangel aufgefallen ist)
Über den Button wird der Lagervorgang abgebrochen und erhält den Status "Abgebrochen". Erledigte bzw. reservierte Mengen werden zurückgesetzt und in der Lagerübersicht scheint der Vorgang nicht mehr als zu verarbeiten auf.
Soll der Vorgang erneut durchgeführt werden, muss dieser erneut angelegt werden.
Unterpunkt von "Vorgänge", Produkte, die nicht ins Lager rückgebucht werden (z.B. beschädigt, abgelaufen) Lagerkorrektur, Lagerausbuchung, Lagerstand korrigieren, Lagerstand ausbuchen
Lager -> Vorgänge -> Ausschuss melden
Produkte, die nicht zurück ins Lager gebucht werden sollen oder können (z.B. beschädigte oder abgelaufene Produkte), können in diesem Menüpunkt als Ausschuss gemeldet werden.
Über den Button wird eine neue Ausschussmeldung angelegt. Im Entwurf können das Produkt, die Menge, das Quellager, der Lagerort für Ausschuss und der Referenzbeleg angegeben werden. Anschließend wird der Ausschuss über den Button Validieren bestätigt.
Der Standard-Lagerort für Ausschuss heißt Bestandsschwund/Lagerausbuchung und ist ein virtueller Lagerort. Die Bezeichnung des Lagerortes kann abgeändert werden, bzw. ein Lagerort mit dem Lagerorttyp "Bestandsschwund" für die Ausschuss-Meldung angelegt werden.
Lager -> Vorgänge -> Stapeltransfers
Ein Stapeltransfer ist eine Gruppierung von Einzeltransfers, die zusammen als eine Einheit bearbeitet werden können. z.B. wenn viele Produkte von einem Lagerstandort zu einem anderen verschoben werden müssen, können diese Transfers zu einem Stapel zusammengefasst, gemeinsam validiert und durchgeführt werden. Dies ist besonders nützlich, wenn eine größere Anzahl von Warenbewegungen in einem Durchgang bearbeitet werden sollen, anstatt jeden Transfer einzeln abzuwickeln.
Beim Anlegen eines Stapeltransfers können die einzelnen Transfers, die gemeinsam als Stapel durchgeführt werden sollen, in der Zeile hinzugefügt werden.
Zudem kann das Datum und die Uhrzeit gewählt werden, an dem die hinzugefügten Transfers gemeinsam durchgeführt werden sollen.
Anschließend kann der Stapeltransfer bestätigt und validiert werden, um alle Transfers innerhalb des Stapels durchzuführen.
Wird eine Vorgangsart gewählt, werden bei der Auswahl von "Zeile hinzufügen" die Transfers mit dieser Vorgangsart vorgefiltert.
z.B. Vorgangsart "Anlieferungen" -> Zeile hinzufügen -> alle Transfers, die Anlieferungen sind, werden angezeigt.
Lager -> Vorgänge -> Einstandskosten
In dieser Ansicht werden die entstandenen Einstandskosten angezeigt.
Über die Einstandskosten können zusätzlich entstehende Kosten (z.B. Versand, Versicherung, Zoll) bei der Beschaffung eines Produkts mit einbezogen und dadurch eine Bestandskorrektur durchgeführt werden.
Nachdem vom Lieferanten die Rechnung geschickt wurde, wird im Einkauf bei der zugehörigen Bestellung die Lieferantenrechnungen erstellt.
Wenn die Lieferantenrechnung Einstandskosten enthält, wird in der entsprechenden Produktzeile (muss eine Dienstleistung sein) in der Spalte Einstandskosten die Checkbox aktiviert.
In der Aktions-/Buttonleiste oben wird der Button "Einstandskosten erstellen" angezeigt, sobald eine der Produktzeilen als Einstandskosten markiert wurde.
Nach der Auswahl des Buttons werden die Einstandskosten im Status "Entwurf" angelegt.
Anschließend ist der zugehörige Transfer (Lagervorgang) zu wählen, bei dem die Einstandskosten entstanden sind, z.B. ein Wareneingang/Lieferung vom Lieferanten, bei dem die zusätzlichen Kosten (Zoll, Versicherung, usw.) entstanden sind. Nach der Eingabe des Transfers wird für die Produkte im Transfer eine Bewertungskorrektur durchgeführt, diese kann im Reiter "Bewertungskorrekturen" eingesehen werden.
Die Einstandskosten und Bewertungskorrektur wird über den Button "Validieren" bestätigt und erstellt.
Für die Einstandskosten kann auch ein eigenes Sammelprodukt angelegt oder ein Produkt als Einstandskosten gekennzeichnet werden. Das Produkt muss die Produktart Dienstleistung haben.
In den Produktstammdaten wird dafür unter Stammdaten -> Produkt -> Einkauf -> Lieferantenrechnungen die Checkbox bei "Sind Einstandskosten" aktiviert.
Durch die Standardaufteilungsmethode wird festgelegt, wie die Kosten auf die Produkte in der Lieferantenrechnung aufgeteilt wird (gleichmäßig auf alle Produkte, anhand der Produktmenge, usw.)
Lager -> Vorgänge -> Planer starten
Durch Auswahl des Menüpunkts Planer starten kann der Planer ausgeführt werden. Durch den Planer werden die Nachbestellregeln ausgelöst. Zudem wird bei Lagerbewegungen, deren Bestandszeilen den Status "auf Verfügbarkeit warten" haben, Bestände reserviert (sofern diese verfügbar sind), -> gleicher Vorgang wie die Prüfung über den Button "Verfügbarkeit prüfen".
Kommissionen, Kommissionswarenverwaltung, Kommissionsware, Konsignationslagerverwaltung, Konsignation, Konsignationsmanagement
Modul: Kommissionswarenverwaltung
Lager -> Kommissionen
In vielen Fällen stammen die im Lager eines Unternehmens gelagerten Produkte entweder von Lieferanten oder werden selbst hergestellt. Gelegentlich erlauben Lieferanten jedoch, Produkte im Lager des Unternehmens zu lagern und zu verkaufen, ohne dass diese im Voraus erworben werden müssen. Dies nennt man Konsignation.
Konsignation ist eine effektive Methode für Lieferanten, neue Produkte erfolgreich auf den Markt zu bringen und Kunden nahtlos zu beliefern. Gleichzeitig ermöglicht es dem lagernden Unternehmen (dem Konsignationsempfänger), einen Ertrag für seine Bemühungen zu erzielen. Die Konsignatoren können sogar eine Gebühr für die Lagerung von Produkten erheben, die ihnen formal nicht gehören.
Einstellungen -> Lager -> Rückverfolgbarkeit -> Konsignation
Konsignationsware wird vom Lieferanten nicht tatsächlich gekauft, sondern nur entgegengenommen und eingelagert. Aufgrund dieser Besonderheit gibt es beim Eingang von Konsignationsware keine Angebote oder Bestellungen. Daher beginnt jeder Konsignationswareneingang mit der manuellen Erfassung von Wareneingängen.
Erstellung eines Lieferscheines ist daher der allererste Schritt.
Kommissionswarenbewegungen, Kommissionsbewegungen
Modul: Kommissionswarenverwaltung
Lager -> Kommissionen -> Bewegungen
Hier sieht man alle Kommissionsbewegungen, wie z.B. Eingänge/Ausgänge (Produkteinkauf /-verkauf), oder Ausschüsse. Zu jeder Bewegung ist der Eigentümer des Kommissionsbestands, der Status der Bewegung sowie das Herkunfts- und Ziellager einzusehen.
Wurde eine Kommissionsbewegung bereits abgerechnet, ist die zugehörige Rechnung in der Spalte "Kommissionsrechnungen" eingetragen.
Siehe: Lieferanten abrechnen
Wird ein Produkt bewegt, für das ein Kommissionsbestand vorhanden ist, kann im Lieferschein zum entsprechenden Vorgang ausgewählt werden, wer der Eigentümer des Kommissionsbestands ist. Dadurch wird z.B. bei einem Verkauf diesem Eigentümer die Kommission angerechnet.
Kommissionswarenlieferscheine, Kommissionslieferscheine
Modul: Kommissionswarenverwaltung
Lager -> Kommissionen -> Lieferscheine
Da die vom Lieferanten erhaltenen Produkte demselben Verkäufer gehören, müssen die Felder "Erhalten von" und "Eigentümer zuweisen" übereinstimmen!
Die Auswahl der Vorgangsart erfolgt je nachdem, ob es sich um einen Eingang oder Ausgang handelt. Bei einem Kommissionseingang wird beispielsweise die Vorgangsart "Anlieferungen" gewählt.
Im Reiter Vorgänge wird das zu kommissionierende Produkt sowie der Bedarf (Menge) eingetragen.
Nachdem alle Felder ausgefüllt wurden, kann der Lieferschein vorerst als "To-Do" markiert werden. Dies bedeutet, dass die Ware noch nicht als eingegangen gilt. Die endgültige Bestätigung erfolgt erst, wenn die Informationen überprüft und die zu erledigenden Mengen durch Klicken auf die Schaltfläche "Validieren" bestätigt wurden.
Der erstellte Kommissionseingang / Kommissionsausgang ist nun unter Lager -> Kommissionen -> Bewegungen sichtbar.
Die Kommissionsbestände können unter Lager -> Kommissionen -> Bestand eingesehen werden.
Kommissionswarenbestand, Kommissionsbestand
Modul: Kommissionswarenverwaltung
Lager -> Kommissionen -> Bestand
In dieser Ansicht sind alle Kommissionsbestände, die über die Lieferscheine erstellt wurden, sichtbar.
Die Bestände sind nach dem jeweiligen Produkt und dem Lagerort gefiltert, bzw. gruppiert.
Die Filterung bzw. Gruppierung der Bestände kann über den entsprechenden Button angepasst werden.
Über den Button kann die Bewegungshistorie der Kommissionsbestände vom jeweiligen Produkt aufgerufen werden.
Über den Button können die Nachbestellregeln für das Produkt eingesehen bzw. angelegt werden.
Kommissionswarenausschuss, Kommissionsausschuss
Modul: Kommissionswarenverwaltung
Lager -> Kommissionen -> Ausschuss
In dieser Ansicht kann für einen Kommissionsbestand ein Ausschuss gemeldet werden, z.B. wenn die Ware beschädigt ist.
Dafür wird das Produkt ausgewählt, die Menge für den Ausschuss eingetragen und der Eigentümer des Kommissionsbestands / Produkts ausgewählt.
Als Referenzbeleg kann z.B. die Lieferscheinnummer angegeben werden.
Durch Auswählen von wird der Ausschuss gemeldet und die entsprechende Kommissionsbewegung (
) erstellt.
Die Kommissionsbewegungen können unter Lager -> Kommission -> Bewegungen nachverfolgt werden.
Komissionswarenrechnungen, Kommissionsrechnungen
Modul: Kommissionswarenverwaltung
Lager -> Kommissionen -> Rechnungen
Die Kommissionsrechnungen, die über das Menü Lager -> Kommissionen -> Lieferanten abrechnen oder die Aktion -> Kommissionen abrechnen erstellt wurden, sind hier einzusehen.
Modul: Kommissionswarenverwaltung
Lager -> Kommissionen -> Lieferanten abrechnen
Durch Auswahl des Menüpunkts öffnet sich ein Fenster, in dem die Kommissionen für die Lieferanten abgerechnet werden können.
Hier wird der Zeitraum angegeben, von dem die Kommissionen verrechnet werden sollen.
Als Von-Datum ist automatisch der 1. des letzten Monats eingestellt.
Hier werden die Kontakte angegeben, für die Kommissionen verrechnet werden sollen.
Automatisch sind jene Kontakte ausgewählt, für die es Kommissionen abzurechnen gibt.
Wenn aktiviert, werden auch Retouren verrechnet (wenn eine Kommission zurückgesendet wurde)
Wenn aktiviert, werden für die gesetzten Kontakte auch jene Kommissionen innerhalb des Zeitraums erneut abgerechnet, für die bereits eine Abrechnung vorgenommen wurde.
Das kann z.B. der Fall sein, wenn eine Kommission erstellt und dann storniert wurde, aber trotzdem eine Abrechnung erstellt werden soll.
Durch Bestätigung über den Button werden anhand der eingegeben Daten die Kommissionsrechnungen im Status Entwurf erstellt:
In der Kommissionsrechnung werden die Verkäufe aufgelistet.
Wurde beim Erstellen der Kommissionsrechnung die Checkbox bei Retouren gesetzt, werden retournierte Positionen gesondert aufgelistet und abgezogen.
Kontakt: Stammdaten -> Kontakte -> Kontakte markieren -> Aktion: Kommissionen abrechnen
Kommissionsbewegung: Lager -> Kommissionen -> Kommissionsbewegungen -> Bewegungen markieren -> Aktion: Kommissionen abrechnen
Vorgang zur automatischen Nachbestellungen von Lagerprodukten, Lagerauffüllung anhand von Min-/Max-Beständen
Lager -> Nachbestellregeln
Nachbestellregeln legen fest, wann und in welcher Menge Produkte nachbestellt werden sollen. Die Regeln verwenden Mindest- und Höchstbestände um automatisch Bestellungen oder Lagerbewegungen auszulösen.
Das Produkt, für das die Nachbestellregeln erstellt wird, und dessen Lagerstand anhand der Nachbestellregel aufgefüllt werden soll.
Der Lagerort, an dem die Nachbestellregel angewendet werden soll.
Die derzeit vorrätige Menge am gewählten Lagerort
Der prognostizierte Lagerstand am ausgewählten Lagerort. -> Vorrätiger Lagerstand, zuzüglich eingehende Mengen (z.B. aus Bestellungen beim Lieferanten) abzüglich ausgehender Mengen (z.B. Verkauf an Kunden)
Die Route, die für die Nachbestellung verwendet wird, z.B. Einkaufen ((Angebotsanfrage beim Lieferanten) oder auch eine Auffüllung aus einem anderen Lager (Produkt nachliefern aus Lager XY)
Bei dem hier hinterlegten Lieferanten wird eine Nachbestellung getätigt (Angebotsanfrage)
Wird eine Nachbestellung ausgelöst (z.B. mit Route Einkaufen) und es ist kein Lieferant hinterlegt um automatisiert eine Angebotsanfrage erstellen zu können, wird im Produktstammblatt im Chatter eine zu erledigende Aktivität mit der Info erstellt, warum die Nachbestellregel nicht durchgeführt werden konnte.
Zudem wird bei Auswahl des Buttons Bestellungen automatisieren ebenso eine Meldung angezeigt, dass ein Lieferant hinterlegt werden muss
Das ist der Bestand, bei dem eine Nachbestellung ausgelöst wird. Sobald der (prognostizierte) Lagerbestand eines Produkts diesen Wert erreicht oder unterschreitet, wird eine Nachbestellung erstellt.
Das ist der Höchstbestand, den ein Produkt im Lager haben sollte. Wenn eine Nachbestellung ausgelöst wird, wird das Produkt in der Menge bestellt, dass der Maximalbestand wieder erreicht wird (max. Menge abzüglich prognostizierter Menge)
Gibt an, in welchen Vielfachen die Bestellmenge erfolgen soll (z. B. in Packungseinheiten). Die zu bestellende Menge wird auf dieses Vielfache aufgerundet. Ist 0 eingetragen, wird die exakte zu bestellende Menge verwendet
Das ist die Menge, die bestellt wird, um den Lagerbestand wieder auf den Maximalbestand zu bringen. Die Menge wird anhand des aktuellen Lagerbestands und der prognostizierten Menge sowie der min. Menge und max. Menge berechnet.
Die Nachbestellregel wird automatisch ausgelöst. Siehe Button Bestellungen automatisieren
In der Ansicht "Nachbestellregeln" werden automatisch vorgefiltert nur jene Produkte angezeigt, bei denen der Auslöser Auto ist.
Die Nachbestellregel wird manuell ausgelöst
In der Ansicht "Auffüllungen" werden automatisch vorgefiltert nur jene Produkte angezeigt, bei denen der Auslöser Manuell ist.
Die Automatisierung der Nachbestellregel kann über den Button aktiviert werden. Automatisierte Nachbestellregeln haben den Auslöser "Auto" und können über den Filter "Auto" selektiert werden.
Die Nachbestellregel wird über den Button einmalig ausgelöst, hierbei wird z.B. eine Angebotsanfrage beim in der Regel hinterlegten Lieferanten erstellt
Über den Button werden Nachbestellregeln, die den Auslöser "manuell" haben, nicht mehr in der vorgefilterten Ansicht Vorgänge -> Auffüllung angezeigt.
Vom Produkt "Olivenbaum" sind 35 Stück im Lager WH/Lager vorrätig. 5 Stück wurden beim Lieferanten bestellt. 33 Stück wurden bereits an Kunden verkauft und müssen noch ausgeliefert werden. Die prognostizierte Menge ist daher 7. Die Mindestmenge in der Nachbestellregel ist 20. Die Maximalmenge in der Nachbestellregel ist 50. Die zu bestellende Menge, um den prognostizierten Bestand auf den Maximalbestand aufzufüllen, ist daher 43. Als Route bei der Nachbestellregel wurde Einkaufen gewählt und ein Lieferant (Gärtnerei Grün) gesetzt. Da die Mindestmenge unterschritten ist, wird eine Nachbestellung ausgelöst (-> Angebotsanfrage beim hinterlegten Lieferanten wird erstellt).
Vom Produkt "Instant Nudeln" sind 36 Stück im Lager WH/Lager vorrätig. 24 Stück wurden bereits an Kunden verkauft und müssen noch ausgeliefert werden. Die prognostizierte Menge ist daher 12. Die Mindestmenge in der Nachbestellregel ist 40. Die Maximalmenge in der Nachbestellregel ist 50. Die zu bestellende Menge, um den prognostizierten Bestand auf den Maximalbestand aufzufüllen, ist daher 38. Als Route bei der Nachbestellregel wurde Produkt nachliefern (aus Lager2) gewählt. Da die Mindestmenge unterschritten ist, wird eine Nachbestellung ausgelöst (-> Lieferauftrag im Lager2, um die Produkte an das Lager1 nachzuliefern)
Bestandsaufnahme, Lagerkorrektur
Lager -> Inventur
In den Lager-Einstellungen kann ein Datum für die jährliche Inventur festgelegt werden.
Innerhalb dieses Menüpunktes können Lagerbestände der Produkte im Lager aufgenommen und festgehalten werden. Die Lagerbestände innerhalb der Stammdaten werden erst aktualisiert, wenn ALLE ANWENDEN oder für eine einzelne Position ausgewählt wurde.
Mit kann die ausgewählte Zeile bearbeitet werden. Wird eine Menge in Gezählte Menge eingetragen, wird diese automatisch zum Bearbeiten freigeschaltet und kann dann mit
einzeln gespeichert werden.
Falls von einem Produkt die Historie eingesehen werden soll, kann dies über den Button gemacht werden. Es werden alle Bewegungen vom gewählten Produkt aufgelistet.
In diesem Beispiel handelt es sich um ein Produkt, das eine Seriennummer hinterlegt hat. Durch die Historie können alle Lagerbewegungen des Produkts nachvollzogen werden.
Die gezählte Menge der markierten Produkte wird als aktueller Lagerbestand (vorrätige Menge) übernommen und die Inventur kann für diese Produkte gedruckt werden.
Die gezählte Menge der markierten Produkten wird geleert.
Über den Button "Zählung anfordern" kann für die markierten Produkte ein Benutzer hinterlegt werden, der für die Zählung verantwortlich ist.
Über den Button öffnet sich ein Formular.
Als Datum der Bestandsaufnahme wird das geplante Zähldatum eingetragen. Als Benutzer wird der Kontakt eingetragen, der für die Zählung verantwortlich ist. Das Buchungsdatum ist das Datum, an dem die Zählung gebucht wird. Die Anzahl bestimmt, ob die Spalte "Gezählte Menge" leer bleibt oder ob automatisch die vorrätige Menge eingetragen wird.
Sollen alle Zeilen auf einmal gespeichert oder ein Inventurbericht für alle Zeilen gedruckt werden, wird dies über den Button ALLE ANWENDEN durchgeführt. Nach der Auswahl des Buttons erscheint ein neues Fenster. In diesem kann für die Bestandsaufnahme eine Bezeichnung (z.B. "Inventur") eingegeben werden.
Die Produkte, für die eine Inventur ausgedruckt werden soll auswählen und den Button Anwenden auswählen.
Dadurch öffnet sich ein neues Fenster.
Wenn die Inventur gedruckt werden soll, nun DRUCKEN auswählen.
Den Bericht kann unter Berichte -> Lager -> Inventurberichte erneut aufgerufen und gedruckt werden. Die Lagerreferenz/Grund der Bestandsanpassung wird am Deckblatt als Name der Inventur verwendet.
Wurde bei der Inventur bei in einer Produktzeile keine gezählte Menge eingetragen, ist im Inventurbericht in der entsprechenden Produktzeile die Spalte "gezählte Menge" leer.
Diese Dokumentation gilt für MDE-Geräte, die NICHT mit der Ventor-Applikation arbeiten!
MDE-Geräte mit Ventor-App: Ventor (MDE)
Lager -> Inventur -> MDE EXPORT
Für die Durchführung eines MDE-Exports den entsprechenden Button auswählen.
Im neu geöffneten Fenster wird der Lagerort und optional eine Produktkategorie festgelegt.
Anschließend auswählen, um den Export im xlsx-Format herunterzuladen.
Archivierte Produkte mit negativem oder vorhandenen Bestand werden ebenfalls beim Export berücksichtigt.
Bei einem Importversuch nach der vollständigen Inventurzählung wird ein Fehler angezeigt, falls ein im System archiviertes Produkt immer noch in der Importdatei enthalten ist.
Wenn im physischen Lager Produkte gezählt werden, die jedoch im System archiviert sind, wird empfohlen, die Archivierung aufzuheben.
Ein Beispiel, wie die Datei ausschauen kann:
Bereits im System erfasste, jedoch noch nicht angewendete Zählerstände werden beim Export mitgenommen. Andernfalls wird die Menge automatisch auf 0 gesetzt.
Die Export-MDE-Datei muss in das MDE Gerät eingespielt werden. Das MDE-Gerät muss hierfür an den Computer angeschlossen werden, damit die Dateiübertagung stattfinden kann.
Im MDE Gerät müssen eventuell die Namen in der Spaltenzuordnung verändert werden, auf:
Beim Importieren wird dann die Barcode-Spalte nicht nötig sein zu importieren.
Unter Favoriten -> Daten importieren wird die Inventurdatei eingespielt.
Es ist durchaus üblich, mehrere MDE-Geräte pro Lager zu nutzen. Daher ist es entscheidend, eine einfache Möglichkeit zu haben, alle gesammelten Daten in verschiedenen Excel-Dateien zusammenzufassen und anschließend zu importieren.
Es gibt zwei Methoden, wie diese Daten integriert werden können.
Jede Excel-Datei wird vollständig ohne Spaltennamen in eine einzige Datei kopiert. Da die Mengen automatisch nach dem Import zusammengezählt werden, können Produkte mehrfach in einer Liste vorkommen (das gilt nicht, für den Import im Hintergrund! Hier müssen die Summen der Produkte zuvor summiert werden)
Alle Dateien können separat nacheinander eingespielt werden. Die gezählte Menge wird dadurch erhöht.
Gezählte Mengen werden nur erhöht, wenn dazwischen NICHT "angewendet" wird!
Modul: ETRON onRetail V2 Ventor Schnittstelle
Durch das Modul "Ventor Schnittstelle" kann zwischen der Ventor App und ETRON OnRetail eine Verbindung hergestellt werden. Dadurch wird eine effiziente mobile Lagerverwaltung ermöglicht.
Modul "Ventor Schnittstelle" ist in der ETRON onRetail Verwaltungsoberfläche aktiviert
Ein Benutzer in der ETRON onRetail Verwaltungsoberfläche
hat die Berechtigung "MDE" und "Lager" (Einstellungen -> Benutzer und Unternehmen -> Benutzer -> Zugriffsrollen)
hat erlaubte Lager in den Ventor-Einstellungen (Einstellungen -> Benutzer und Unternehmen -> Benutzer -> Ventor-Einstellungen)
E-Mail Adresse und Passwort des Benutzers werden für den Login über die Ventor App benötigt
Heruntergeladene und installierte Ventor App mit aktivem Lizenzschlüssel am Endgerät
Ventor App öffnen
Eine gewünschte Sprache kann gleich eingestellt werden. Die Dokumentation verwendet die Sprache "Deutsch", daher empfehlen wir die Sprache auf Deutsch zu stellen.
Die URL der Verwaltungsoberfläche (Instanz) unter "Geben Sie die URL Ihres Odoo-Servers ein" eintragen, z.B. https://3c2047211.wawi.onretail.eu, und über den Button CONNECT TO ODOO bestätigen.
Anschließend erfolgt der Login mit einem Benutzer aus der Verwaltungsoberfläche. Dafür werden der Benutzername und das Passwort des Benutzers eingegeben und über den Button ANMELDEN bestätigt.
Für eine schnelle Anmeldung kann "BESTEHENDE BENUTZER AUSWÄHLEN" ausgewählt werden, wenn der Benutzer bereits einmal in der Ventor-App angemeldet war.
Nach der Autorisierung des Benutzers ist die Ventor App mit der ETRON onRetail Verwaltungsoberfläche verbunden, und das Menü der Ventor App wird angezeigt. Damit ist die Einrichtung der Verbindung abgeschlossen.
Innerhalb jeder Funktion gibt es unter den drei Punkten "Einstellungen". Diese sind jedoch standardmäßig über ETRON onRetail deaktiviert. Die Einstellungen müssen daher in der Verwaltungsoberfläche von ETRON onRetail geändert werden.
Über die Funktion "Sofortinventar" kann eine sofortige Bestandsaufnahme durchgeführt werden.
In dieser Ansicht muss ein Lagerort und ein Produkt gescannt oder durch das Symbol manuell hinterlegt werden.
Wenn die App auf einem Handy verwendet wird, kann auch die Kamera zum Scannen verwendet werden.
Bei manueller Auswahl werden die verfügbaren Optionen aufgelistet.
Wenn Standort und Produkt eingegeben wurden, wird die verfügbare Menge und Maßeinheit angezeigt.
Ãœber das Symbol werden Zusatzinformationen zum aktuellen Produktbestand aufgelistet.
Wird eine Menge eingegeben, kann über INVENTAR AKTUALISIEREN eine Bestandsaufnahme durchgeführt werden. Diese aktualisiert sofort den aktuellen Lagerbestand. In dieser Funktion kann nicht nach oben gezählt werden.
Wenn die Taste INVENTAR AKTUALISIEREN nicht gedrückt wird und ein neues Produkt gescannt wird, wird die gezählte Menge nicht übernommen oder gespeichert.
Hold inventory location Sobald ein Lagerort ausgewählt wurde, wird er nach der Bestandsaufnahme eines Produkts für die nächsten Bestandsaufnahmen gespeichert. Beim Verlassen der Funktion wird der gespeicherte Lagerort wieder gelöscht.
Autofill for inventory location Wenn aktiviert, werden die Lagerorte aufgelistet, an denen das Produkt gelagert ist, wenn zuerst das Produkt und nicht der Lagerort gescannt wird. Danach kann der gewünschte Lagerort ausgewählt werden.
Show only lots/serials from inventory location Wenn aktiviert, werden nur Serien- und Chargennummern von Produkten aufgelistet, die im Lagerort gespeichert sind.
Start inventory with 1 Die Zählung beginnt nach einem Scan immer mit 1.
Show packages fields Wenn Verpackungen in ETRON onRetail aktiv sind, ist es möglich, Produkte in Verpackungen auf andere Verpackungen oder Paletten zu übertragen.
Allow creating new packages Der Benutzer kann neue Verpackungen erstellen indem er den Barcode scannt oder neu anlegt.
Show Product Owner field Wenn Kommissionierung aktiv ist, kann der Verantwortliche des Produktes angezeigt und bearbeitet oder neu hinterlegt werden.
Prohibition on updating inventory Wenn diese Einstellung aktiviert ist, kann der Benutzer keine Zählungen durchführen. Er kann nur zählen und die Zählung speichern.
Produkte können nach verschiedenen Kriterien gefiltert werden.
Zählen Sie mich: Der angemeldete Benutzer wird für Zählungen zugeteilt. z.B. mithilfe Zählung anfordern.
Heute zu tun: Geplantes Datum der Zählung ist am selben Tag.
Negative Stock: Alle Produkte mit negativem Bestand.
Reservations: Alle reservierten Produkte, z.B. für bevorstehende Lieferungen.
Expiration Alerts: Alle Produkte, bei denen das Warndatum für das Verfallsdatum am selben Tag ist oder bei denen dieses Datum bereits überschritten ist.
In dieser Funktion kann eine Inventur ohne Benutzerfilter und geplantem Datum durchgeführt werden. Dadurch sind alle Produkte innerhalb des Lagerorts komplett zugänglich.
In der Ansicht angekommen, kann ein Produkt bereits gescannt werden. Solange keine Einstellungen unter Konfiguration -> Lager -> Ventor -> Bestandsanpassungen geändert wurden, wird ein gescanntes Produkt wie folgt angezeigt.
Der 1. Scan ruft das Produkt auf, der 2. Scan fügt die vorhandene Menge automatisch in die gezählte Menge ein und jeder weitere Scan zählt hoch. Dies kann innerhalb einer Inventur unerwünscht sein, weshalb Einstellungen unter Konfiguration -> Lager -> Ventor -> Bestandsanpassungen nach Wunsch abgeändert werden können.
Nach einer Mengeneingabe kann die Bestandsmenge direkt mit ÃœBERNEHMEN aktualisiert werden.
Der Button VERLAUF zeigt die Produkthistorie an. Diese enthält alle Bewegungen des einzelnen Produktes.
LÖSCHEN hebt die aktuelle Zählung des Produkts auf.
Innerhalb ETRON onRetail können unter Lager -> Inventur Zählungen nach Datum und Benutzer angefordert werden. Wenn der hinterlegte Benutzer die Benutzerrolle "MDE" hat, und in Ventor mit seinem Benutzer angemeldet ist, kann er diesen Filter benutzen, um die angeforderte Zählung durchzuführen.
Mit diesem Filter wird der Benutzer nur für ausgewählte Produkte zur Zählung aufgefordert. Wird ein Produkt gescannt, das nicht für die Zählung aufgelistet ist, erscheint die Meldung, dass das Produkt nicht gefunden werden kann.
Sollte ein Produkt trotzdem gezählt werden, welches nicht aufgelistet wird, kann mithilfe + das Produkt durch eine sofortige Bestandsaufnahme gezählt werden.
Wenn das geplante Datum einer Inventur am selben Tag ist, werden die zu zählenden Produkte aufgelistet.
Hide product's quantity Blendet die vorrätige Menge beim Zählen aus. Es wird empfohlen, die Option auf True zu setzen, damit die vorhandene Menge beim 2. Scan nicht automatisch als gezählte Menge übernommen wird.
Hide Apply button Diese Einstellung versteckt die Schaltfläche ÜBERNEHMEN bei einer Bestandsangabe. Dadurch wird die Menge nur als gezählte Menge an ETRON onRetail übertragen und unter Lager -> Inventur kann die gezählte Menge mit ALLE ANWENDEN bestätigt werden. Innerhalb der App kann im erweiterten Menü Alle anwenden ebenfalls ausgewählt werden.
Seriennummernverwaltung
Modul: Los- & Seriennummer
Lager -> Los-/Seriennummern
Um die Verkäufe und Lieferungen eines Produkts über die Seriennummer zu verfolgen, muss
das Produkt die Produktart: Lagerfähiges Produkt haben
für das Produkt im Tab "Lager" bei der Lieferverfolgung die Nachverfolgung mittels Seriennummer eingestellt sein.
Um die vorhandenen Seriennummern für ein Produkt anzuzeigen öffnet man das entsprechende Produkt unter Stammdaten > Produkte und klickt in der Aktionsleiste auf Los-/Seriennummern.
Dadurch erhält man einen Überblick über alle Seriennummern.
Wurde zu einer Bestellung ein Wareneingang erfasst, können die Seriennummern aus diesem heraus erzeugt werden.
Dafür klickt man neben der Spalte "Erledigt" auf den Detail-Button
Sollen die Seriennummern einzeln eingetragen oder mehrere z.B. aus einer Liste oder Excel-Spalte kopiert werden, klickt man auf
Nun kann entweder
Zeile für Zeile die Seriennummer in der Spalte Los-/Seriennummer eingegeben werden, oder
die Liste von kopierten Seriennummern wird in der Spalte Los-/Seriennummer eingefügt.
Klicken Sie nun außerhalb der Spalte in das Fenster, sind die Seriennummern in die Zeilen eingetragen.
Sollen die Seriennummern automatisch erstellt und eingetragen werden, kontrolliert man zuerst diese Einträge:
Erste Seriennummer: zeigt an, was die erste eingetragene Seriennummer sein wird. Dafür werden bereits vorhandene Seriennummern für das Produkt berücksichtigt, und diese laufend fortgeführt.
Anzahl Seriennummern: die Anzahl an Seriennummern, die erstellt werden soll (angelieferte/bestellte Menge des Produkts)
Durch Klick auf den Button werden nun automatisch die Seriennummern, beginnend mit der ersten Seriennummer und der angegebenen Anzahl eingetragen.
Soll eine Änderung vorgenommen werden, klickt man auf wodurch alle Einträge gelöscht und neu erstellt werden können.
Wird ein Auftrag mit einem Produkt erstellt, bei dem die Nachverfolgung mittels Seriennummer aktiviert ist, muss bei der Lieferung eine Seriennummer eingetragen werden.
Die Seriennummer wird hierbei vorausgefüllt, kann aber über eine Drop-Down-Auswahl auch manuell ausgewählt werden.
Ist eine eingegebene Seriennummer nicht mehr verfügbar, z.B. da ein Produkt mit dieser Seriennummer schon verkauft wurde, erscheint eine Warnmeldung.
Lager -> Rückstandsliste
Über das Menü wird die Rückstandsliste aufgerufen. Die Rückstandsliste zeigt an, welche Produkte aus dem Bereich "Einkauf" oder einer (Kunden-)Retoure noch nicht geliefert wurden. Zusätzlich wird der Lieferant (oder bei einer Retoure der Kunde) und die Bedarfsmenge angezeigt. In der Spalte "Referenzbeleg" ist sichtbar, zu welcher Bestellung/Auftrag der Rückstand gehört.